Hi, ich bin Anna
Und irgendwo zwischen Geschichten, Games und viel zu vielen Serien wurde daraus Ennlin.

Vielleicht kennt ihr das: Manche Menschen können keinen Film schauen, ohne danach noch eine halbe Stunde darüber zu reden. Manche verlieren sich für Stunden in Fantasywelten. Manche hängen emotional viel zu sehr an fiktiven Figuren.
Hi. Ich bin manche Menschen.
Ich liebe Geschichten.
Die großen, epischen mit Drachen, Helden und Weltuntergang.
Die völlig absurden, über die man Jahre später noch lacht.
Und ganz besonders die, die niemand geschrieben hat.
Eure.
Hinter Ennlin steckt Anna

Wenn ich gerade nicht irgendwo in einer Fantasywelt verschwunden bin, findet ihr mich wahrscheinlich mit meinem Mann auf dem Sofa, mit einem Controller in der Hand oder dabei, irgendeine Serie anzufangen, obwohl ich eigentlich noch ungefähr sieben andere fertigschauen müsste.
Ich mag schwarzen Humor, schlechte Wortspiele und Menschen, mit denen man innerhalb von fünf Minuten von völligem Blödsinn zu erstaunlich tiefen Gesprächen wechseln kann.
Ich kann mich maßlos für Dinge begeistern. Für Geschichten. Für Charaktere.
Für kleine Details, die anderen vielleicht gar nicht auffallen.
Und wenn mich etwas interessiert, möchte ich alles darüber wissen.
Wahrscheinlich ist genau das auch der Grund, warum freie Trauungen so gut zu mir passen.
Denn wenn ihr mir von euch erzählt, höre ich nicht nur darauf, was passiert ist.
Ich will wissen, was dazwischen passiert ist.
Die Geschichten dazwischen
Nicht nur, wann ihr euch kennengelernt habt.
Sondern wer beim ersten Date den größeren Quatsch erzählt hat.
Nicht nur, wann ihr zusammengezogen seid.
Sondern welche Angewohnheit des anderen euch seitdem zuverlässig in den Wahnsinn treibt.
Nicht nur die großen Reisen, Meilensteine und besonderen Tage.
Sondern auch der völlig unspektakuläre Dienstagabend, an den ihr euch trotzdem beide erinnert.
Ich möchte wissen, welche Geschichte ihr schon hundertmal erzählt habt und trotzdem jedes Mal lachen müsst. Welche Insider niemand außer euch versteht. Welche kleinen Gesten längst selbstverständlich geworden sind und gerade deshalb so viel bedeuten.
Denn genau dort steckt für mich eure Geschichte.
Und wahrscheinlich auch der Grund, warum ich irgendwann gemerkt habe:
Ich möchte solche Geschichten nicht nur hören.
Ich möchte sie erzählen.
Wie aus einer Geschichten-Nerdin eine Traurednerin wurde

Eigentlich stand ich schon lange vor Menschen, bevor ich überhaupt wusste, dass es freie Traurednerinnen gibt.
Zwölf Jahre lang habe ich in der Schule Theater gespielt.
Ich habe es geliebt, auf einer Bühne zu stehen, zu sprechen und zu merken, dass meine Worte etwas mit den Menschen vor mir machen.
Sie zum Lachen bringen.
Sie berühren.
Für einen Moment ihre ganze Aufmerksamkeit haben.
Irgendwann war die Schulzeit vorbei, aber die Freude daran ist geblieben.
Der Gedanke, freie Traurednerin zu werden, war deshalb schon eine ganze Weile irgendwo in meinem Kopf.
Ich hatte selbst eine freie Trauung erlebt und mochte diese persönliche Art, zwei Menschen und ihre Geschichte in den Mittelpunkt zu stellen.
Aber so richtig Klick gemacht hat es erst bei meiner eigenen.
Unsere Trauung war persönlich, emotional und natürlich ein kleines bisschen nerdig.
Mit Herr-der-Ringe-Akzenten, die zu uns gehörten, ohne dass aus unserer Hochzeit plötzlich ein Besuch in Mittelerde wurde.
Und während ich unsere eigene Geschichte dort noch einmal erzählt bekam, dachte ich irgendwann:
Das will ich auch.
Ich möchte vor Menschen stehen und sie zum Lachen bringen.
Ich möchte ihnen vielleicht auch die eine oder andere Träne entlocken.
Ich möchte Texte schreiben, die etwas auslösen.
Vor allem aber möchte ich zwei Menschen zuhören, herausfinden, was ihre Geschichte zu ihrer Geschichte macht und daraus eine Trauung entstehen lassen, in der sie sich wirklich wiedererkennen.
Ob darin am Ende ein kleiner Insider steckt, eine Anspielung auf eure liebste Fantasywelt oder überhaupt kein Nerdkram vorkommt, ist dabei eigentlich völlig egal.
Es muss nicht nach mir klingen.
Es muss nach euch klingen.
Genug von mir.
Jetzt seid ihr dran.
Wenn ihr bis hierhin gelesen habt und euch denkt:
„Ja. Mit der könnten wir uns unsere Trauung vorstellen.“
Dann sollten wir uns kennenlernen.
